Wie wir trainieren
Das Training findet als Einzeltraining in Wien statt und wird an euren Alltag angepasst. Wir arbeiten modern, ruhig und alltagsnah — ohne Einschüchterung oder unnötigen Druck. Statt „funktionieren müssen“ geht es darum, Verhalten wirklich zu verstehen und sinnvoll zu verändern.
Je nach Hund arbeiten wir direkt draußen in echten Alltagssituationen: auf Gehwegen, bei Begegnungen, in ruhigeren Bereichen oder Schritt für Schritt auch in schwierigeren Umgebungen.
Du bekommst dabei nicht nur Übungen, sondern auch ein besseres Gefühl dafür, wie dein Hund gerade lernt, was ihn stresst und wie du ihn sinnvoll unterstützen kannst.
Ready?
Du hast eine Frage, möchtest ein Training buchen oder kurz telefonisch besprechen, wie ich dir und deinem Hund helfen kann? Trainings flexibel in ganz Wien — und in den Sommermonaten nach Vereinbarung auch am Attersee.
Schreib mir gerne eine Nachricht oder ruf mich an. Ich melde mich normalerweise innerhalb von 24 Stunden bei dir zurück.

Das Ding auf der Schnauze
Der erste Maulkorb ist meist ungewohnt – für Hunde und Menschen. Kaum ist er aufgesetzt, wird mit den Pfoten darüber gewischt, der Kopf geschüttelt oder versucht, das Ding wieder loszuwerden. Dabei gehört er in Wien spätestens in den Öffis einfach dazu und muss weder Stress noch ein Drama sein.
Viele Menschen denken bei einem Maulkorb sofort an einen aggressiven oder schwierigen Hund. Für deinen Hund ist ein Maulkorb zunächst einfach nur ein ungewohnter Gegenstand auf der Schnauze – die Bedeutung dahinter geben wir Menschen ihm.
In Wien tragen viele völlig entspannte Familienhunde einen Maulkorb, weil sie mit den Öffis fahren, verreisen oder beim Tierarzt gut vorbereitet sein sollen. Ein Maulkorb ist deshalb kein Zeichen dafür, dass mit einem Hund etwas nicht stimmt. Oft zeigt er vielmehr, dass sich jemand Gedanken gemacht und seinen Hund gut auf den Alltag vorbereitet hat.
Ein Hund, der gelernt hat, einen Maulkorb gelassen zu tragen, hat einfach eine praktische Fähigkeit mehr. Und je selbstverständlicher dein Hund damit umgeht, desto weniger wird der Maulkorb überhaupt zum Thema.
Ein guter Maulkorb sitzt sicher, ohne einzuengen. Dein Hund sollte damit hecheln, trinken und Leckerlis nehmen können. Genau das ist bei vielen Modellen leider nicht selbstverständlich.
Größe, Form und Material machen einen großen Unterschied. Was bei einem Dackel funktioniert, passt deshalb noch lange nicht zu einem Windhund oder Labrador. Gemeinsam schauen wir, welche Modelle geeignet sind und worauf du beim Kauf achten solltest. Teuer ist nicht zwingend besser.
Denn je besser ein Maulkorb passt, desto angenehmer wird er für deinen Hund. Und desto leichter fällt es ihm, ihn entspannt zu tragen.
Die wenigsten Hunde lassen sich einen Maulkorb aufsetzen und denken sich: „Super Idee!“ Für die meisten ist das neue Gefühl auf der Schnauze erst einmal ungewohnt. Umso wichtiger ist es, sich Zeit zu nehmen und den Maulkorb Schritt für Schritt kennenzulernen.
Im Training lernt dein Hund, den Maulkorb mit positiven Erfahrungen zu verknüpfen. Ohne Druck, ohne Festhalten und ohne „Da muss er jetzt durch“. Stattdessen arbeiten wir in kleinen Schritten und schaffen viele Erfolgserlebnisse.
So wird aus dem ungewohnten Ding auf der Schnauze nach und nach etwas Vertrautes. Und aus einem Hund, der den Maulkorb am liebsten sofort wieder loswerden würde, einer, der ihn entspannt und selbstverständlich tragen kann.
