Wer trifft bei euch die Entscheidungen draußen?
Mal wird stehen geblieben, mal die Richtung gewechselt, mal führt ein besonders spannender Geruch zu spontanen Planänderungen. Viele Spaziergänge drehen sich deshalb um weit mehr als nur um das Ziehen an der Leine.
Spaziergänge sollen entspannen, Bewegung bringen und Spaß machen. Stattdessen hängt dein Hund vorne in der Leine, bleibt alle paar Meter stehen oder hat zu jedem Grashalm, Busch und Laternenpfahl eine eigene Meinung.
Manchmal merkt man gar nicht, dass es nicht nur ums Ziehen geht. Der Hund entscheidet, wann geschnüffelt wird, wohin es geht und wann weitergelaufen wird. Irgendwann ertappt man sich dabei, draußen vor allem eines zu tun: reagieren.
Lockere Leine bedeutet deshalb nicht einfach nur „nicht ziehen“. Es geht darum, dass ihr draußen wieder mehr Orientierung und Klarheit findet. Mal ist Zeit zum Entdecken, mal ist Zeit zum Gehen. Die Entscheidung darüber triffst du – und dein Hund lernt, sich daran zu orientieren.
Viele Hunde wirken draußen ganz anders als zu Hause. Die Welt ist voller Gerüche, Geräusche, Menschen, Hunde und spannender Dinge.
Dazu kommt: An der Leine können Hunde nicht einfach ausweichen, Abstand vergrößern oder Situationen selbst regulieren. Was ohne Leine oft problemlos funktioniert, wird dadurch schnell schwieriger.
Manche Hunde reagieren darauf mit Ziehen, andere mit Aufregung, ständiger Ablenkung oder dem Bedürfnis, alles genau im Blick zu behalten. Das ist oft völlig normal – aber nicht immer besonders entspannend.
Im Training lernt dein Hund Schritt für Schritt, sich stärker an dir zu orientieren und auch in aufregenden Situationen ansprechbar zu bleiben.
Dabei geht es nicht um perfektes Fußlaufen oder militärische Präzision. Unser Ziel ist ein Spaziergang, der sich für euch beide gut anfühlt: mit lockerer Leine, klarer Kommunikation und genügend Raum für Hundesein.
Mit einfachen Übungen, passender Belohnung und etwas Training im Alltag lassen sich viele kleine Veränderungen erreichen, die einen großen Unterschied machen. So werden Spaziergänge oft wieder genau das, was sie sein sollten: gemeinsame Zeit.
Ready?
Du hast eine Frage, möchtest ein Training buchen oder kurz telefonisch besprechen, wie ich dir und deinem Hund helfen kann? Trainings flexibel in ganz Wien — und in den Sommermonaten nach Vereinbarung auch am Attersee.
Schreib mir gerne eine Nachricht oder ruf mich an. Ich melde mich normalerweise innerhalb von 24 Stunden bei dir zurück.

Wie wir trainieren
Das Training findet als Einzeltraining in Wien statt und wird an euren Alltag angepasst. Wir arbeiten modern, ruhig und alltagsnah — ohne Einschüchterung oder unnötigen Druck. Statt „funktionieren müssen“ geht es darum, Verhalten wirklich zu verstehen und sinnvoll zu verändern.
Je nach Hund arbeiten wir direkt draußen in echten Alltagssituationen: auf Gehwegen, bei Begegnungen, in ruhigeren Bereichen oder Schritt für Schritt auch in schwierigeren Umgebungen.
Du bekommst dabei nicht nur Übungen, sondern auch ein besseres Gefühl dafür, wie dein Hund gerade lernt, was ihn stresst und wie du ihn sinnvoll unterstützen kannst.
